Welche ist deine liebste Schauspielleistung in einer Serie?


Penny Dreadful
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Vor wenigen Wochen wollten wir von den moviepiloten wissen, welche die beste Schausspielleistung in einem Film ist. Viele haben eine ganze Liste an Namen zur Schau gestellt, weil die Wahl einfach zu schwer ist. Heute sind die Darbietungen in Serien dran. In einer Serie, die den Künstlern potenziell ein vielfaches an Bildschirmzeit und Charakterentwicklung anbieten kann, wirken Verkörperungen oftmals noch imposanter. Welche ist deine liebste Schauspielleistung in einer Serie? Auch wir haben uns auf die Highlights besonnen:

Sarah musste oft zweimal hinschauen

In Orphan Black verzaubert Tatiana Maslany mit ihrer facettenreichen Art. Die Serie erzählt nicht nur eine spannende Science-Fiction-Geschichte über Klone, sie erzählt auch die Geschichte von starken Frauen und Zusammenhalt. 90 Prozent der auftauchenden Charaktere werden von Maslany gespielt. Diese zeigt dabei ihr volles Potenzial als Schauspielerin und verkörpert jeden Klon auf eine besondere und eigene Art und Weise. Die Charaktere sind alle so unterschiedlich, das man sich oft daran erinnern muss, dass es sich um die gleiche Schauspielerin handelt. Tatiana Maslany überrascht den Zuschauer jede Staffel aufs Neue, wenn mal wieder 5 neue Klone auftauchten.

Patrick lässt sich von Matthew McConaugheys Nihilismus anstecken

Alright, alright, alright. Gewissermaßen als Urknall für die glorreiche McConaughassance darf die Leistung von Matthew McConaughey in der 1. Staffel von True Detective gelten. Als nihilistischer, philosophischer Rust Cohle, der auf den verschiedenen Zeitebenen der Handlung von seinen eigenen Dämonen heimgesucht wird, verkörpert der Schauspieler den lebensmüden Detective mit einer ansteckenden Intensität, die in der Seriengeschichte ihresgleichen sucht.

Jenny von T liegt James Gandolfini zu Füßen

Bei Gesprächen über die besten Mafia-Darsteller fallen regelmäßig Namen wie Robert De Niro und Al Pacino. Für mich allerdings gibt es nur einen einzig wahren: James Gandolfini als Tony Soprano in Die Sopranos. Die HBO-Produktion ist zu Recht ein großer Serienklassiker, wäre ohne Gandolfini aber womöglich nur die Hälfte wert. Tonys Arroganz, seine Sturheit sowie sein mitunter fast schon kindlicher Charme berühren mich umso mehr in Kombination mit jenen Momenten, die die Verletzlichkeit der Figur durchscheinen lassen. Besser geht es einfach nicht.

Mats gruselt sich vor Eva Green

In der Laufzeit von drei Staffeln hat mich Eva Green als Hexe Vanessa Ives am meisten überzeugt. In der von der britischen Weltliteratur inspirierten mystischen Welt von Penny Dreadful spielt sie die kokette, schlagfertige Dame mit der spitzen Zunge ebenso glaubhaft wie die panische, angsterfüllte, von Dracula verfolgte Frau. Ihr Leiden in der Gummizelle eines Irrenhauses während der 3. Staffel, wenn sie vom Teufel höchstpersönlich heimgesucht wird und minutenlange Monologe führt, ständig wankend zwischen vollständiger Geisteskrankheit und besonnener Rebellion ihrem Peiniger gegenüber, haut einen schlicht und einfach vom Hocker. Eva Greens Schauspiel ist in dieser Rolle beängstigend, mitreißend und hypnotisierend.

Mo kann sich an Andrew Scotts Moriarty nicht satt sehen

Hätte mir Patrick nicht schon den McConaughey geklaut, wäre er es geworden, aber nun folgt halt meine andere liebste Schauspielleistung in einer Serie. Die bekommt ihr in Sherlock zu sehen und ist nicht wie ihr vielleicht erwartet von Benedict Cumberbatch, sondern von Andrew Scott, der hier den Jim Moriarty mimt. Selten habe ich einen so guten Antagonisten in einer Serie gesehen, der sowohl süffisant, gerissen, hochintelligent als auch der netteste Mensch von nebenan sein kann. Genau das macht für mich einen guten Jim Moriarty aus und genau das hat Andrew Scott mehr als grandios dargestellt.

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