Tötungsszene in Man of Steel hätte laut Henry Cavill zu perfektem Sequel geführt


Henry Cavill in Man of Steel
© Warner Bros.
Henry Cavill in Man of Steel

Achtung, Spoiler zu Man of Steel: Eine der größten Kontroversen um Zack Snyders Superman-Film Man of Steel war die Entscheidung, den Helden töten zu lassen. Es hat nicht nur eine Schlacht von absurden Ausmaßen gegeben, sondern auch den Tod von Bösewicht Zod (Michael Shannon), dem Superman kurzerhand den Hals umgedreht hat. Fans waren entrüstet und empört, schließlich zeichnet sich Superman gerade dadurch aus, nicht zu töten. Henry Cavill hat nun eine Erklärung dazu abgegeben, nach der diese Tötung zu einem perfekten Superman-Film geführt hätte.

Die Tötung in Man of Steel sollte der Beginn für einen neuen Superman werden

In einem Gespräch mit Square Mile sprach Henry Cavill über die berüchtigte Szene und erklärte, wie genau dieser Moment zu dem Superman geführt hätte, den alle kennen und lieben. Leider hat es bislang noch kein Man of Steel 2 gegeben, und es ist nach wie vor unklar, ob es ihn überhaupt noch geben wird. Aber wenn, dann wird das alles ganz super, so Cavill:

Das Töten von Zod hätte zu einem wundervollen Grund dafür geführt, warum Superman niemals tötet. Nicht, weil sein Dad ihm das mal gesagt hat. Er hat diese Entscheidung wegen eines unmöglichen Szenarios selbst getroffen, woraufhin er sich sagte 'Es ist mir egal, ob es nochmal unmöglich sein wird, ich werde einen Weg finden, es im Unmöglichen möglich zu machen.'

Das DC Extended Universe hat Man of Steel verbaut

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Man of Steel war noch nicht klar, dass DC ein ganzes Universum um seine Helden aufbauen wird. Als die entsprechende Entscheidung dann gefallen ist, mussten Superman und seine eigene Geschichte vorerst warten. Auch darüber drückt Henry Cavill sein Bedauern aus:

Wir haben keine Gelegenheit bekommen, die andere Seite zu zeigen, nämlich die: 'Ich bin jetzt bereit, Superman zu sein und der Welt die besten Beispiele zu geben.' Daher kommt die Freude und der Frohsinn und dieses Gefühl von Wärme des Charakters, was auch seine echte Superkraft ist - er bringt die Leute dazu, an sich zu glauben. Es ist eine Schande, weil es wirklich schön gewesen wäre, und es wäre eine reizende Verkoppelung mit der Ernsthaftigkeit und der Tiefe von Man of Steel gewesen.

Gänzlich vom Tisch ist Man of Steel 2 nicht. Es tauchen immer mal wieder Meldungen zum Fortschritt auf, beispielsweise dass Matthew Vaughn die Regie übernehmen soll. Doch auch das ist schon über ein Jahr her, und seitdem ist es um das Projekt eher ruhig geworden. So oder so rückt aber zumindest die Vision, die Zack Snyder für das Sequel hatte, in die Ferne.

Hättet ihr gerne ein Man of Steel 2, wie Henry Cavill es beschreibt?

moviepilot Team
Pfizze Sven Pfizenmaier
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