Sven stellt sich vor

Kamehame-Praktikum - Der Beginn eines neues Abenteuers


Son-Goku
© Bird Studio / Shueisha, Toei Animation, Universum Anime
Son-Goku
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2015 fand der insgesamt 18. Kinofilm des Dragon Ball-Franchise seinen Weg zu uns und Son-Goku, welcher euch übrigens vom Titelbild dieses kleinen Artikels anlächelt, forderte mit Beerus, dem Gott der Zerstörung, seinen bis dato sicherlich stärksten Widersacher heraus. Eben jenes Jahr ist für mich übrigens untrennbar mit moviepilot verknüpft, schließlich trat ich da dieser schönen Community bei, in welcher ich mich schnell wohlgefühlt habe. Es wurde eifrig diskutiert, gestritten, gelacht sowie neue Freundschaften geknüpft, welche ich nicht mehr missen möchte. Doch wieso wählte ich nun ausgerechnet einen Ableger von Akira Toriyamas Erfolgs-Franchise aus, um in meinen Vorstellungstext als neuer moviepilot-Praktikant einzuleiten? Nun, dies hat mehrere Gründe.

Der eine oder andere wird es sich womöglich bereits gedacht haben, einige von euch könnten es eventuell sogar schon wissen: Den Abenteuern von Son-Goku und seinen Freunden gehört ein ganz besonderer Platz in meinem Herzen, verschlang ich als Schulkind doch regelrecht jedes Kapitel des Manga sowie jede neue Episode des Anime. Zugleich verbinde ich mit der Saga eines meiner frühesten Kino-Erlebnisse, nämlich den Besuch in Dragon Ball Z - Der Film, welcher genaugenommen aus zwei Leinwand-Abenteuern bestand, doch ein 45 Minuten umfassendes Anime-Spektakel hätte sich sehr wahrscheinlich nicht allzu gut an den Kinokassen geschlagen. Da ich seinerzeit weder meine Mutter noch meinen Vater dazu überreden konnte, neben mir im Kinosessel Platz zu nehmen, erbarmte sich schließlich meine Oma, welche tapfer durchhielt, obwohl sie mit Anime so gar nichts anfangen kann - bis sie schließlich nach ungefähr der Hälfte des Films eingeschlafen war (was ich anfangs übrigens überhaupt nicht wahrgenommen hatte, zu vertieft war ich in die Ereignisse auf der Leinwand). Und heute, 15 Jahre später, hat die Begeisterung für Anime keinesfalls nachgelassen. Sie wurde sogar stetig größer und so gesellten sich mit der Zeit weitere Charaktere an Son-Gokus Seite, etwa Ichigo, Naruto, Saber, San oder auch Decim.

Doch auch abseits von Anime nahm die Begeisterung für Filme und Serien weiter zu, wobei ich, sicherlich ebenfalls aufgrund der Tatsache, dass mein Vater eine umfangreiche Comic-Sammlung besitzt, ein gewisses Faible für Formate, welche auf DC- oder Marvel-Charakteren basieren, nicht leugnen kann. Ansonsten darf es, ebenso wie bei Anime, gerne vielfältig zugehen. So zähle ich die Abenteuer des Ragnar Lothbrok, JDs Erlebnisse im Sacred Heart und Richard Castles teils doch ziemlich weit hergeholte Theorien bei der Auflösung eines Verbrechens gleichsam wie übernatürliche Geschichten, in denen sich alte und neue Götter gegenseitig den Krieg erklären, zu meinen persönlichen Lieblings-Serien. Auf der großen Leinwand konnten mich seitdem natürlich ebenfalls diverse Geschichten begeistern. Ein Old Man Logan steht dabei ebenso hoch im Kurs wie das bezüglich seiner Erzählstruktur etwas sperrige Duell zwischen dem letzten Kryptonier sowie dem Dunklen Ritter. Abseits davon kann der Kinostart des dritten Sherlock Holmes-Films gar nicht früh genug kommen, Ethan Hunt folge ich gerne auf weitere zunächst unmöglich erscheinende Missionen und wer weiß, welche kleine, feine Überraschung mich dieses Jahr noch erwarten könnte, mit der ich vielleicht noch gar nicht rechne.

Darüber hinaus hatte ich im Laufe meines Geschichtsstudiums glücklicherweise mehrfach die Möglichkeit, einen weiteren Zugang zu Filmen und Serien zu finden, nämlich einen wissenschaftlichen. Im Rahmen eines Seminars nahmen wir uns beispielsweise der Mittelalterdarstellung in Filmen sowie Serien an und unsere Gruppe entschied sich für Vikings, da wir (fast) alle große Fans der waghalsigen Erlebnisse Ragnar Lothbroks waren. Wenn man allerdings etwas, so gerne man es auch hat, bis ins letzte Detail analysieren und auseinander nehmen muss, kann der Spaß schon mal auf der Strecke bleiben. Dennoch ist es jedes Semester aufs Neue wirklich toll zu sehen, dass sich das Angebot rund um Geschichte und Film stetig zu erweitern scheint. Dies bietet natürlich eine exzellente Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern. So kann ich mich kopfüber in die tschechoslowakische Neue Welle der 1960er Jahre (Vera Chytilovás Tausendschönchen hat es mir besonders angetan) stürzen, Filme aus dem lateinamerikanischen Raum kennen lernen oder vielleicht sogar den einen oder anderen Klassiker für mich (neu) entdecken. Hier schließt sich nun übrigens auch der Kreis, denn das Studium hat mich nichtsdestotrotz in die Hauptstadt direkt in die Arme der moviepilot-Redaktion geführt, von wo aus ich euch hoffentlich mit dem einen oder anderen Artikel eine schöne Zeit sowie allen voran natürlich viel Spaß bescheren darf.

Nun dürfte es wohl wieder an der Zeit sein, zu einem Ende zu kommen, um mich zurück an die Arbeit zu machen. Ich bin schon wirklich wahnsinnig gespannt, was in den kommenden Monaten so alles passieren wird. Es verspricht ein tolles Vierteljahr mit euch allen zu werden und hoffentlich können wir uns öfters in den Kommentaren oder anderswo über die neuesten Film- und Serien-Highlights austauschen.

Also dann: Wir lesen uns!

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