Darum hätte Martin Freeman nichts gegen ein Ende von Sherlock einzuwenden


Martin Freeman und Benedict Cumberbatch in Sherlock
© BBC
Martin Freeman und Benedict Cumberbatch in Sherlock

Über den aktuellen Stand von Sherlock fand Watson-Darsteller Martin Freeman zuletzt sehr deutliche Worte. Die aktuelle Pause der Serie rechtfertigte er unter anderem aufgrund der Reaktionen gegenüber Staffel 4, mit der viele Fans nicht zufrieden waren. Dabei bezeichnete er Sherlock in Bezug auf die Erwartungshaltung der Fans als Miniversion der Beatles. In einem Interview mit dem britischen Radiosender Heart griff Martin Freeman diesen Vergleich nun erneut auf. So wie die Band nur 7 Jahre lang Alben aufnahm und sich dann trennte, wäre der Schauspieler mit 4 Staffeln Sherlock vollkommen zufrieden. Von 1963 bis 1970 nahmen die Beatles 12 Studioalben auf und hatte eine gigantische Anzahl an Fans, bis sich die Mitglieder 1970 trennten. Für Martin Freeman sei dieser Karriereweg eine ideale Vorstellung:

Aber ich glaube wirklich an Kürze und Sparsamkeit. Wenn es gut genug ist für die Beatles, dann ist es auch gut genug für mich. Sieben Jahre Platten machen und dann ab.

An eine Fortsetzung von Sherlock glaube er nur, falls jeder Beteiligte noch mit vollster Leidenschaft hinter der Serie stehen würde. Außerdem müsse mittlerweile ein äußerst hoher Aufwand betrieben werden, um wirklich jeden vor und hinter der Kamera zusammenbringen. Ob die Serie denn nun zurückkommen werde, kommentierte der Schauspieler wie folgt:

Ich weiß es wirklich nicht [ob die Show zurückkommt] und ich denke, keiner von uns weiß das. Weder Mark [Gatiss] noch Steven [Moffatt] noch Ben oder ich wissen, ob das nun das Ende war oder ob noch mehr kommt.

Im Zusammenhang mit dem Erfolg der Serie verwies Martin Freeman außerdem noch auf die Entwicklung seiner eigenen Karriere. Die Beteiligung an Sherlock hätte ihm und Benedict Cumberbatch viele Freiheiten ermöglicht, in anderen Projekten mitzuwirken. Während bei Serien von diesem Erfolgsformat üblicherweise beschlossen wird, jedes Jahr eine Staffel mit deutlich mehr Episoden zu drehen, ist der Schauspieler davon überzeugt, dass Sherlock ihren Zenit dadurch schon lange überschritten hätte.

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"I read about this guy, gets on the MTA here, dies. Six hours he's riding the subway before anybody notices his corpse doing laps around L.A., people on and off sitting next to him. Nobody notices."
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