Zama - Kritik


Zama

AR/US/ES/FR/NL · 2017 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 8
    DiePresse.com 13.07.2018, 09:17 Geändert 17.07.2018, 13:44

    Das alles fühlt sich [...] ein bisschen wie Kafka im Dschungel an.

    • 8
      taz 13.07.2018, 08:51 Geändert 17.07.2018, 13:43

      „he Headless Woman ist eine Meisterleistung der filmischen Desorientierung und eine Abrechnung mit struktureller Gewalt. Und ebenso Zama.

      • 9 .5

        [...] vielfach lesbar und endlos reizvoll [...].

        • 9 .5

          Radikaler, erfinderischer und vor allem lustiger hat sich das Kino selten gegenüber der Geschichte behauptet.

          • 8

            Und wenn er nicht gestorben ist, so wartet er noch heute: „Zama“ erzählt die Geschichte eines Offiziers im Dienst der spanischen Kröne, der jahrelang vergeblich auf eine Versetzung wartet. Das erfordert viel Geduld, passieren tut hier nicht viel. Wer die aufbringt und etwas genauer hinschaut und hinhört, wird aber mit betörenden Aufnahmen und vielen Details belohnt, die von komisch bis surreal reichen.

            • 8

              Lucrecia Martel erzählt [...] nicht nur in der physisch-sichtbaren Welt meisterhaft von der Zersetzung der Besatzer.

              • 8

                Mit einer höchst eigenwilligen Mischung aus Tragik und Absurdität erzählt Lucrecia Martel von einem Kolonialbeamten in der argentinischen Provinz, der seit Jahren auf seine Versetzung wartet. Eine vielschichtige, rätselhaft-faszinierende Reflexion über Kolonialismus und Identität. [Patrick Seyboth]

                • 8 .5

                  "Fast zehn Jahre hat die argentinische Regisseurin Lucrecia Martel für ihren neuen Film gebraucht. "Zama" erzählt von Kolonialherren, die an ihrer eigens geschaffenen Welt zugrunde gehen – und lenkt den Blick dabei auf das Unsichtbare." [Manon Cavagna]

                  • 7 .5

                    Zama ist ein extrem langsamer Film, der fast nur über Atmosphäre, über Stimmungen funktioniert.

                    • 8

                      Ein aufwendig inszeniertes und durchdachtes Abenteuer, das nicht will, dass wir mit seiner Titelfigur mitleiden.

                      • 8

                        [...] ein optisches und akustisches Feuerwerk, bei dem sich superbe Kamera und hervorragendes Sound-Design in idealer Weise ergänzen.

                        • 8 .5

                          Martel setzt sich in Zama direkt mit Argentiniens kolonialem Erbe auseinander, obwohl ihr Ansatz anspielend und vielschichtig bleibt. Sie verwandelt das Epos von Benedetto in eine schwindelerregende, sinnliche Kopfreise [...]. [Devika Girish]

                          • 9

                            Wie seltsam und passend, dass der sensorisch und ideologisch dichteste Film des Jahres eine Komödie der Mikro-Aggressionen ist. [Christopher Gray]

                            • 9

                              Lucrecia Martel erforscht in Zama die Vergangenheit: Wie sind wir hier hergekommen und warum? Aber sie ist noch viel mehr an Machtmechanismen interessiert, als an psychologischen Porträts. [Manohla Dargis]