Jurassic World 2: Das gefallene Königreich - Kritik


Jurassic World: Fallen Kingdom / AT: Jurassic Park 5

US · 2018 · Laufzeit 128 Minuten · FSK 12 · Abenteuerfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film · Kinostart
Du
  • 6

    Die Szene mit dem Brontosaurus, der zurückbleiben musste.... :```((((((

    Ein bischen Arche Noah, ein bischen aufgewärmte Beziehung, das Thema Clonen bishin zur eigenen Sippe, moralisch zwar nicht wirklich was anderes als bspw. Paddington (Deportation), aber die Dinos waren einfach geil, besonders im Kino und das Ende war in sich schon wieder so konsequent durchgezogen, dass man einfach wissen will, wie es weitergeht. Ich jedenfalls. Bei Dinos in die Kinos!

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    • 7
      _Chewbacca_ 13.07.2018, 23:38 Geändert 14.07.2018, 09:57

      Überraschend unterhaltsam. Besser als alle Vorgänger, bis auf den ersten Streifen - der seine Einzigartigkeit als Trumpf innehält. Regisseur Bayona macht nicht viel anderes als Spielberg. Er muss sich leider mit einem schwachem Drehbuch rumplagen. Spickt es aber gekonnt mit tollen Regieeinfällen und macht den blassen und austauschbaren Hauptdarstellern Beine. Ist schon faszinierend wenn der weibliche Dreikäsehoch allen anderen die Schau stiehlt. Der Horror ist im letzten Drittel spür- und sehbar eine Ode an Spielbergs große Filmkunst. Der Einsatz von alten und handgemachten Special Effects ist mehr als gelungen und eine Marke für Filmkunst.
      Ein Kinogang lohnt. Auf heimischen Bildschirmen wird einiges verpuffen!

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      • 6 .5

        Ist zwar immer wieder dasselbe, aber dank viel Action ziemlich ertragbar.

        • 1

          KRITIK KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN

          Jurassic World: Das gefallene Königreich

          Ich habe es momentan nicht so mit meiner Konzentration, daher nur kurz angerissen:
          Der Film hat eine merkwürdige Unfähigkeit, Action und Dialog sinnvoll einzusetzen. Die Aneinanderreihung von Szenen wirkt stümperhaft (gerade in den ersten 30, 40 Minuten), beinahe wie in einem B-Movie, das Setting ist ein absoluter Schuss ins eigene Knie, die Bösewichte sind schablonenhaft und lächerlich dumm, die Dinos verkommen zu Nebenfiguren neben einem unbesiegbaren Chris Pratt, das Kind nervt und bietet am Ende einen der dümmsten und unsinnigsten Plot Twists der Blockbuster-Geschichte, beinahe alle anderen Charaktere nerven und/oder sind unwichtig oder sind am Ende wieder da, wo sie am Anfang waren, viel zu viele Szenen enthalten entweder Plot Conveniences oder unfassbar forcierte Handlungen der Charaktere (inkl. einiger wirklich dummer Tode), die beknackte Storyline um im Krieg einsetzbare Dinos aus dem ersten Teil wird tatsächlich weitergeführt, der Indoraptor ist eher eine Enttäuschung und generiert ein kleines Logikloch (angeblich in etwa so klug wie ein Velociraptor, beweist er in einer Szene eine nie da gewesene Intelligenz, deren Existenz ich für hanebüchen unrealistisch halte), und last but not least ist der ganze Film unglaublich vorhersehbar. Der schwache Humor, den so mancher kritisierte, konnte ich übrigens gar nicht erst finden. Welche Szene soll denn witzig gewesen sein? Oder geht es da nur um diesen nervigen Computer-Nerd?
          Mit dem Untergang der Isla Nublar hat man sich außerdem selbst eine ungewollte Allegorie geschaffen: Den Untergang des Franchises. Okay, das war etwas sehr pathetisch, aber ihr wisst, was ich meine.

          Ich habe mich wirklich zusammenreißen müssen, um die einzelnen Kritikpunkte halbwegs unterschiedlich zu benennen, denn eigentlich wollte ich den Homer Simpson machen ("Screw Flanders, Screw Flanders, Screw Flanders, Screw Flanders!") und die ganze Zeit nur ein Adjektiv benutzen: dumm. Der Film ist wirklich dumm. Unfassbar dumm. Beleidigend dumm. Und das darf man als Zuschauer gerne persönlich nehmen. Selbst im Vergleich zum ersten Film eine absolute Frechheit, was einem da fast zwei Stunden lang geboten wurde.

          1/10
          Schockierend. Ich hatte wirklich mit einem unterhaltsamen Blockbuster gerechnet.

          • 6 .5

            Doch angeschaut. Im Imax. War visuell sehr ansehnlich. Story war aber vorhersehbar und eintönig.

            Kurz und knackig auf den Punkt gebracht :D

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            • 8

              Wesentlich besser als der erste Teil

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                Im Kino war Jurassic Park 1993 dank ILM und John Williams ein Augen- und Ohrenöffner für mich. Auch die Auswahl der Schauspieler überzeugte.

                Dieser Film hier betreibt nur peinlichen Fan-Service, gespickt mit einer vollkommen klischeehaften Story, sowie einfallslosen Charakteren.

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                • 4

                  Oh man, ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich mir jemals "Jurassic Park 3" zurückwünschen würde. Doch es ist passiert. Denn mit "Jurassic World: Fallen Kingdom" hat das von mir so geliebte Franchise einen neuen Tiefpunkt erreicht. Der nunmehr fünfte Teil der Reihe zeigt perfekt auf, was an der heutigen Blockbuster Kultur falsch läuft. Man nehme einen dämlichen Plot, zu viel CGI, einen dauercharismatischen Chris Pratt und mixt das Ganze mit jeder Menge Action. Fertig ist der ultimative Blockbuster, den der Zuschauer Jahr für Jahr für Jahr frisst, als gebe es kein Morgen mehr.

                  Wem gibt man die Schuld daran? Den Produzenten? Dem Drehbuchautor? Dem Publikum? Auf jeden Fall nicht dem Regisseur. Denn Bayona versucht aus der missglückten Vorlage das Beste herauszuholen. Optisch und soundtechnisch macht der Film eine solide Figur. Und damit wären wir auch schon durch mit den Pluspunkten eines Streifens, den die Welt nicht braucht. Ich versuche die neuen Teile wirklich auszublenden, sie aus meinem Gedächtnis zu entfernen, damit der, meiner Ansicht nach, nahezu perfekte erste Teil von diesem Schund nicht befleckt wird. Doch mit "Fallen Kingdom" lässt sich deren Existenz nicht mehr leugnen. Denn durch die Entscheidungen in diesem Film, sehen die Entscheidungen der von uns geliebten Protagonisten aus Teil 1 dämlich und einfältig aus (Da wird ein Park, DER PARK von John Hammond, auf einem schlummernden Vulkan gebaut....ernsthaft jetzt? ).

                  Haben wir mit "Jurassic Park" noch tolle Dialoge, charmante und ikonische Figuren und teilweise sogar knallharte Spannung, bleibt bei "Fallen Kingdom" nichts außer Action, Comic-Reliefs und zu viel von allem. Eine nervige und stereotypische Figur reiht sich an die Nächste, die Bedrohung durch die Saurier ist (bis auf den Indoraptor) nicht mehr vorhanden. Emotionen? Fehlanzeige.

                  Es wird endlich Zeit, dass auch dieses Franchise ausstirbt....aber Sekunde....wurde nicht gerade erst der Grundstein für Teil 3 gelegt?....Und wie viel wurde bisher eingespielt? Knapp 1 Mrd. US-Dollar? Na dann muss das Ganze natürlich fortgesetzt werden! Darauf ein Amen!

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                  • 7

                    Die "Jurassic World"-Reihe bleibt sich konsequent treu. Auch der zweite Teil kopiert schonungslos von den alten "Jurassic Park"-Teilen (hier besonders vom zweiten) und wirft noch ein paar mehr Genmanipulationen dazu. Die Dinos werden erneut zum Spielball menschlicher Hybris und Gier, denen nur ein paar Idealisten entgegen wirken. Warum sollte man auch etwas ändern, wo der erste Teil doch so unfassbar erfolgreich war? Futter fürs Hirn ist es also freilich nicht, aber das kann auch niemand ernsthaft erwartet haben. Die mitunter konstruierten Handlungsstränge, die eigentlich nur von glücklichen Zufällen leben, sind dennoch oft ärgerlich. Es wurde sich so gar keine Mühe gegeben etwas Neues zu präsentieren, abgesehen von ein paar kleinen Gimmicks. Dennoch - und das ist die gute Nachricht - tritt "Jurassic World 2: Das gefallene Königreich" selten auf die Bremse und liefert diverse spektakuläre Szenen ab. Die Effekte sind mal wieder erstklassig. Langweile ist entsprechend kein Faktor, von der (unfreiwilligen) Komik ganz zu schweigen. Der Cast macht das gut, Chris Pratt rockt wie immer und selbst Bryce Dallas Howard ist weit weniger nervig als in Teil 1. Jeff Goldblums groß angekündigte Rückkehr erweist sich leider als herbe Enttäuschung. Der dreiminütige Auftritt ist mehr als lächerlich. Colin Trevorrows Rechtfertigung diesbezüglich, dass man seine Rolle nicht zu künstlich wieder intergrieren wollte, ist angesichts des ansonsten komplett zusammengeklauten und recycltet Drehbuchs eine echte Farce.
                    Inhaltlich ist hier nichts zu holen, doch das war in allen "Jurassic"-Teilen nach dem ersten der Fall, dem Unterhaltungswert tut das letztendlich keine Abbruch. Der optische Aufwand ist enorm und letztendlich erwartet der Zuschauer doch genau das und mehr nicht.

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                    • 7 .5
                      Akashita 02.07.2018, 10:49 Geändert 02.07.2018, 10:50

                      Fand den Film jetzt nicht so viel schlechter, als Teil 1. Hier tatsächlich mal die erste Hälfte viel besser, als die zweite. Obwohl ich von der Inselevakuierung nichts erwartet hatte, fand ich den Teil recht spannend.

                      Der zweite Teil baut schon ab, ist aber ok. Die hier oft genannten angeblichen Logiklöcher fand ich entweder vollkommen irrelevant oder nicht vorhanden. Dennoch war die Hälfte in der Villa nur so lala. Der Indoraptor wurde auch nicht wirklich seinem Ruf gerecht.

                      Die einzige Szene, die mich wirklich gestört hat: Clonepride Worldwide? Lass mal die ganzen Dinos frei und legitimiere den Tod tausender Menschen mit der infantilen Idee Klonsolidarität wäre das neue Ding. Naja, ist ja auch ein Kind, trotzdem bescheuert.

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                      • 5 .5
                        Caesar5 30.06.2018, 20:00 Geändert 01.07.2018, 00:59

                        Wieso verkaufen sie ihren (eigentlich unverkäuflichen) Super-Duper-Kampf-Dino Indoraptor für 24 Millionen? Wenn ich mich richtig erinnere, hat der Indominus in Jurassic World 23 Millionen gekostet. Was soll daran bitte viel sein?

                        Jeder x-beliebige Millionär hätte sich irgendeinen dieser Dinos gekauft! Denn wenn selbst der Unverkäufliche gerademal für das Gehalt von Bryce Dallas Howard und Chris Pratt über die Theke geht, wirkt die Auktion einfach noch lächerlicher als ohnehin schon!

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                          Mr_Phil 29.06.2018, 15:01 Geändert 29.06.2018, 19:04

                          Das gefallene Königreich, das gefallene Franchise.
                          Trevorrow gegen Bayona, Planlosigkeit gegen Inszenierungswahn.
                          Der Eine entpuppt sich also erneut als Taugenichts, der Andere versucht hingegen alles, die sinkende Insel doch noch lebend zu verlassen.
                          Aussichtslos. Zum Scheitern verurteilt.
                          Luft holen und hinein in den Abgrund, den Strudel aus durschnittlicher Blockbuster-Ware, die sich nie ernsthaft um Überraschungen bemüht.
                          Wozu auch, wir haben schließlich Dinosaurier. Viele Dinosaurier. Viele neue Dinosaurier.
                          Altbekanntes kann dem Zuschauer scheinbar immer zum Fraß vorgeworfen werden. Der Rubel rollt. Der geneigte Zuschauer applaudiert. Die Dinosaurier schreiten voran. Ohne Plan und ohne Ziel.

                          "Jurassic World: Fallen Kingdom" (schon beinahe ein selbstironischer Titel) bleibt leider ein weiterer gescheiterter Versuch, eine bereits ausgestorbene Art, eine ganze Rasse wiederzubeleben.
                          Ein Relikt aus längst vergangener, aber nie vergessener Zeit, die im Hier und Jetzt so zumindest einfach keinen Platz mehr zu haben scheint.
                          War "Jurassic Park" seinerzeit ein Meilenstein, scheint leider nun auch der neue Anlauf an seiner Ideenarmut, seinem fehlenden Interesse, sich wirklich etwas zu trauen, zu sterben. In Schönheit gestorben. Zumindest manchmal.
                          Was früher furchtlos war, ist heute stellenweise einfach fürchterlich.
                          Dass das Drehbuch unter anderem von Trevorrow geschrieben wurde, wird auch hier sehr schnell ersichtlich. Ob das gut ist? Die Dinosaurier nicken zumindest wohlwollend.

                          Hätte J.A. Bayona zumindest seine Finger nicht mit im Spiel gehabt, wäre das Königreich wohl erst gar nicht gefallen - es gäbe nämlich überhaupt keins. Hoffentlich.
                          Auch wenn das gefallene Königreich dann teilweise absolut einnehmende Momente kreieren kann, werden diese stets, mit routinierter Selbstverständlichkeit, von dem undurchdachten Drehbuch zu Boden gerungen. Trevorrow bleibt sich also immerhin dabei treu.
                          Die neue Dinosauriervielfalt (wer glaubt, dass der Film dadurch innovativ wird, soll sich bitte unverzüglich bei mir melden) kann da dann leider auch nicht mehr groß helfen, nicht mehr darüber hinwegsehen lassen, dass das Franchise ein Schatten seiner selbst geworden ist.
                          Ausgebrannt. Niedergestreckt. Im Schatten der großen, echten Dinosaurier kauernd.
                          Irgendwann nutzt sich selbst der größte Nostalgiefaktor scheinbar ab.
                          Was bleibt ist demnach ein Dinosaurier-Spaß ohne Spaß. Und das nächste Mal dann auch gerne ohne mich.

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                          • 4 .5

                            Bin ich der einzige, der sich in Filmen an so komplett grundlegenden Entscheidungen des gesunden Menschenverstandes stört wie:
                            - Warum hat man in das Wasserbecken keine Schleuse gebaut?
                            - Warum fährt das Tor nicht weiter zu, wenn das Handy kaputt geht?
                            - Wenn ich ne unglaublich teure Gen-Waffe baue, sollte die dann nicht irgendwie mehr aushalten als 4-5 Kugeln oder wahlweise einen Hauch Gas?
                            - Warum habe ich keine 2FaktorAuthentication in einem geheimen Gen-Labor?
                            - Wenn es im dritten Kellergeschoss brennt, die Lüftung aber ausgefallen ist, sollte es da nicht irgendwie Probleme mit dem Sauerstoff geben?
                            - Was hat die putzmunteren Flugsaurier eigentlich vorher daran gehindert, nach Costa Rica rüber zu düsen?

                            Davon mal ganz abgesehen machen sogar die Dino-Szenen, die ja nun der eindeutige Grund für den Kinogang sind, diesmal nur mäßig Spaß, die völlig grenzdebile Klon-Tochter-Nummer verursacht vor Fremdscham fast Zahnschmerzen und der in Wolrd 1 noch gelungenen Retro Charme anhand einiger Anspielungen wird hier unfassbar amateurhaft versucht zu rekreieren ("Hier ist nen Wagen aus JP1, ihr liegt doch den Wagen aus JP1! Und hier is nen Bild von Hammond... halt wartet hier ist auch nochmal sein Stock! Cool, oder? JP1? Anyone?")... äußerst stümperhaft alles. Naja, für Teil 3 ist noch Luft nach unten.

                            • 7

                              Klar gibt es jede Menge CGI, Action, Gefühlsduselei, den moralisch erhobenen Zeigefinger, schwache Charakterzeichnungen - aber hey, es geht um Dinos, den Homo sapiens (welch Ironie doch das letzte Wort in diesem Zusammenhang in sich birgt) usw. Zwischendrin gab es immer wieder wunderbare Reminiszenzen an den ersten Jurassic Park und auch die Schlussworte von Goldblum fand ich passend ("Welcome to Jurassic World"), von daher gebe ich guten Gewissens 7 Punkte.

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                              • 7

                                Ich als kleiner riesen Echsen-Fan bin immer glücklich mit einer Vorsetzung der Jurassic-Park-Reihe. Das keiner der Vorsetzungen an das Original ran kommt ist dabei auch nicht wirklich, dass Ziel der Sache.
                                Hauptsache ich sehe viel Dinosaurier. Und diese in einer Art Horror-Setting ist eine sehr interessanter Richtung. So sind die ersten 10 Minuten wirklich gelungen. Davon hätte ich lieber mehr gesehen.
                                Auch beinhaltet der Film die vermeintlich traurigste Scene im Franchise ?!

                                Mein damaliges Gefühl der Hilflosigkeit wie ich sie als Kind bei Jurassic Park (1) hatte wurde für einen kurzen Augenblick wieder gewägt und somit ist der Film schon als für mich gelungen zu gelten.

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                                  TheSpecialOne 28.06.2018, 18:08 Geändert 28.06.2018, 18:11

                                  Mein Gott was bin ich für ein großer Fan des ersten Teils, auch das Buch habe ich natürlich gelesen. Aber alles was danach kam ist einfach nur erbärmlich schlecht. Jurassic World 2 setzt hier einen neuen Tiefpunkt. Ähnlich wie das Star Wars oder Terminator Franchise wird hier gemolken bis zum abwinken, ohne dem Zuschauer eine interessante Story, Tiefgang und Schauspielkunst auf hohem Niveau zu vermitteln.

                                  Chris Pratt ist ja kein so schlechter Kerl, aber das Drehbuch lässt nicht zu, dass seine Rolle interessant genug rüber kommt. Obwohl seine Arbeit mit den Raptoren und seine Beziehung zu Blue schon großes Potential hat. Jeff Godblums 20 Sekunden Cameo hätte man sich genauso sparen können, will nicht wissen was er für eine Gage dafür bekam. Genauso die Rolle von B.D Wong, das wird immer alberner. Dieser mutierte zum künstlich aufgeblasen und exzentrischen Selbstdarsteller, wie doof ist das denn? Hat mir schon im Vorgänger nicht gefallen. Aber das ist immer die selbe Masche mit der Hollywood locken will, in dem sie alt bekannte Gesichter ausbuddeln um einen gewissen Retrocharme zu vermitteln. Ja geil, aber nicht so.

                                  Die Story ist langweilig hoch 20 und die Location ist unsinnig. Dinos im Keller, huiii.... als das Wettbieten los ging musst ich laut lachen. Die "rettet die Saurier Idee" fand ich gleichermaßen beschissen umgesetzt, die Charaktere blass und nervig, wie diese beiden völlig deplatzierten SJW Hipster. Lediglich der Indoraptor konnte noch für ein bisschen Unterhaltung sorgen.

                                  (ACHTUNG SPOILER)

                                  Dass jetzt scheinbar auch noch Menschen geklont werden, das deutet eine Szene im Film an, ist doch mal sowas von fehl am Platz. Ich kann mir vorstellen, dass sie diese grotesken Ideen aus alten Drehbüchern, nämlich das genmanipulierte Echsenmenschen als Supersoldaten in den Mittelpunkt rücken sollen aufgegriffen werden. Das hat aber herrlich wenig mit der ursprünglichen Geschichte zu tun.

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                                  • 5 .5

                                    Jurassic World 2 hat ein Drehbuch in etwa so gut ausgearbeitet, wie ein Transformes Film. Noch schlimmer, die Charaktere handeln so sinnlos und dumm, dass man sich nur die Hände vor den Kopf halten kann.
                                    Am Ende des Films lässt sich festhalten, dass die völlig langweiligen Hauptdarsteller nicht nur nichts verhindern konnten, sondern alles sogar nur noch schlimmer gemacht haben.

                                    Der Setting-Wechsel von der Insel, nach einem optisch wahnsinnig guten Auftakt, hätte eine gute Idee sein können, wenn er vom Drehbuch auch nur ansatzweise sinnvoll vollzogen worden wäre. Dabei schließt Jurassic World mit seinem Twist am Ende ausgerechnet die einzige Logiklücke, die wohl niemand bei diesem Franchise geschlossen haben wollte.
                                    Aber: Jurassic World 2 weiß seine Dinos so viel schöner in Szene zu setzen als der erste Teil. Es gibt so viele schöne Einstellungen, Animationen, Animatronics und Szenen mit den Dinosauriern. Für wen die Schauwerte schon immer das allerwichtigste an diesem Franchise war, der kann sich hier eigentlich wenig beklagen. Auch der neue Dinosaurier ist so kompromisslos fies, dass er für Spannung sorgt. Ein Haunted-House Movie mit einem Dämon Dino? Wieso eigentlich nicht :D aber im Jurassic Park Kontext doch irgendwie seltsam deplatziert. Am Ende bleibt der Ausblick auf jede Menge Potenzial für den nächsten Teil. Und die große Sorge, dass die Story mittlerweile so ausgeufert ist, dass der nicht besonders tolle Collin Sonstwie sie wohl eher nicht in den Griff bekomt, sondern eine Art Kriegsfilm daraus machen wird.
                                    Es bleibt die Frage, wie viel solcher schludriger Storys und Drehbücher Hollywood der Menschheit noch vorsetzen will (Spoiler Alarm: Viele!) und wieso es bei vielen Blockbuster nicht mal gelingt ein anständiges Pacing zu schaffen oder überhaupt eine sinnvollen Filmaufbau geschweigedenn einer Spannungskurve. Wenn man das mit dem ersten Film von Spielberg vergleicht, ist das wirklich traurig. Sogar Teil 3 hat sich durch eine klare Idee ausgezeichnet. Dort wurde Jurassic Park zu einem schnellen, kurzweiligen Monster-Horror und machte diese Sache keinesfalls schlecht. Das hier ist einfach völlig undurchdacht und teils nervig, was angesichts der vielen guten einzelnen Ideen und Bilder noch ärgerlicher ist.

                                    • 7

                                      Ich mochte den zweiten Jurassic World.
                                      Mit der Handlung, die überwiegend auf dem Anwesen spielte, war er zwar überhaupt nicht, was ich von einem Jurassic Park Film erwartet hatte, aber wenn man ehrlich ist, war so etwas die einzig logische Entwicklung für das Franchise, um nicht immer wieder exakt das gleiche zu machen.
                                      Ich mochte aber auch, dass der Film anfangs noch auf Isla Nublar spielt, dort erstmal seine eigene kleine Handlung abwickelt, und dann langsam übergeht, in seinen zweiten Teil der Handlung auf dem Anwesen, der sich fast schon ein bisschen in eine Horror-Richtung bewegt, in diesem düsteren, abgeschotteten und leicht klaustrophobischen Setting.
                                      Das einzige, was mich gestört hat, war, dass der Film nie wirklich versucht hat, Konsequenzen der Ereignisse zu vermitteln – bis er dann geendet hat. Man wusste immer, dass die Dinosaurier auf dem Anwesen eine Bedrohung für die Protagonisten darstellen, aber im Großen betrachtet, hat sich die Handlung die ganze Zeit leicht irrelevant angefühlt. Der Film hat es versäumt, eventuelle Folgen zumindest kurz anzusprechen, kurz zu erwähnen, was durch so eine Situation alles passieren könnte.
                                      Und den Comic Relief-Charakter des technik-Nerds hätte es wirklich nicht gebraucht. Ausnahmslos jeder seiner Sprüche, die er am Anfang ablässt, die witzig sein sollen, haben mich nur genervt.
                                      Abgesehen davon hatte ich mit Jurassic World: Fallen Kingdom aber eine echt unterhaltsame Zeit.

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                                      • 4

                                        kinderkino! mir zu albern...

                                        • 6 .5

                                          Keine besonderen Überraschungen und eigentlich was was erwartet wurde. Gute CGI und gute Action. Die Story ganz gut und das Ende...Also alles gut zum ansehen aber nichts überragendes.

                                          • 6 .5
                                            lieber_tee 25.06.2018, 19:06 Geändert 25.06.2018, 19:20

                                            Dino-Vergnügungsfahrt.
                                            Mag sein, das "Fallen Kingdom" letztlich nur ein weiterer Beitrag für ein bereits ermüdetes Franchise ist. Das der Film abgenutzt in der ständigen Wiederholung von bekannten Versatzstücken wirkt und nur dann erblüht wenn alle 15 Minuten die Reptilien brüllen. Aber das ist egal. Denn als donnerndes Spektakel, als Effekt- und Eskapismus-Film funktioniert er wunderbar. Regisseur Bayona kämpft gegen die Schwächen und Absurditäten des Drehbuchs, rührt fleißig im Jurassic-Topf, mixt Action mit Horror und Katastrophenfilm, er hat offensichtliche Freude daran die Zuschauer zu erschrecken. Das wirkt im Tonfall nicht kohärent, hat eine stolpernde, repetitive Natur. Die Figuren rennen ständig weg, ohne dass sie sich dabei weiterentwickeln. Dem Drehbuch fehlt die Fokussierung. Die ethischen Fragen oder die Gefahren von entfesselter Wissenschaft werden nie auf den Punkt gebracht, geschweige denn durchdacht. Dafür gibt es schwindelerregende, titanische Bilder, die sich vital anfühlen und für einem Blockbuster erstklassig sind.
                                            „Jurassic World 2“ ist ein visuell prächtiger, klassischer Monsterfilm, der sich offensichtlich auf das Vermächtnis von Steven Spielberg bezieht.
                                            Gerne mehr davon.
                                            6,5 Dinos in den Kellern der Schreckensburg von Mary Shelley.

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                                            • 6 .5

                                              "Jurassic World" war ein unverhohlener Angriff auf unsere weiche Seite. Ein Spiel mit Nostalgie und unserer Bereitschaft, John Hammond und seinen Lebenstraum als den einer realen Person zu behandeln. "Das Gefallene Königreich" trägt diesen Traum nun endlich zu Grabe.

                                              Denn das war dringend notwendig, drehten sich auch die ursprünglichen "Jurassic"-Sequels immerzu um die Rückkehr in ein, von geklonten Urzeit-Giganten bewohntes, Biotop. J. A. Bayona darf bei seinem Dino-Einstand Isla Nublar endgültig untergehen lassen und schafft damit die Grundlage für eine wirkliche würdige Fortsetzung, auf die ich persönlich seit Spielbergs "The Lost World" gewartet habe.

                                              Saurier, die in unsere Welt einfallen und damit die Gefahren und die ethisch-moralische Verantwortung des Gen-Splicings veranschaulichen, was für eine Vorstellung! "Jurassic World: Das Gefallene Königreich" bietet immerhin einen Ausblick auf diese Konsequenten dieses Aufeinandertreffens.

                                              Es wird nicht der Blockbuster der Saison 2018 und leider unterm Strich, nur als das filmische Äquivalent eines Präludiums in Erinnerung bleiben. Das angedeutete Versprechen, was als Nächstes noch kommen könnte. Dieser zweite "Jurassic World" bietet vieles, was uns die Reihe schon vorher gezeigt hat, da hilft auch bisweilen die hübschere Verpackung nicht. Okay, besetzungs-technisch kann es nicht schaden, einen Ted "Stottlemeyer" Levine als fiesen Großwild-Jäger oder Toby Jones als Auktions-Leiter einzubauen. So bleiben Bad Guys auch als solche erkennbar und es wird zur Freude, sie zwischen Kiefern verschwinden zu sehen.

                                              Trotzdem zeigt dieses Type-Casting, dass sich die Serie einmal zu oft auf ein schwächeres Story-Konstrukt, den Charme seiner Helden und das ewige Element der Dino-Attraktion verlässt. Ja, Chris Pratt ist ein Raptoren-Flüsterer mit seichtem Macho-Appeal, Bryce Dallas Howard hingegen mutiert hier immer mehr zur Powerfrau.

                                              Ansonsten nutzt der Film seine Titel-Kreaturen verstärkt für einen Ausflug ins "Alien"-Horror-Gefilde. Da wird im weitläufigen Anwesen nach der Beute geschnappt, gerne auch mit einem kleiner fiesen Note Ironie (seid lieb zu Sauriern Leute). Schlimmstenfalls geht das nur noch als gewohnte Franchise-Verwaltung durch. Ein effektgeladenes Spektakel, das mit Wucht punkten will, ohne ein eigenes Profil anzubieten.

                                              Ganz unterhaltsam kann das allerdings auch sein. Wenn wir uns vom durchschnittlichen Drehbuch und seinen platteren Dialogzeilen abwenden, die besonders den Ober-Fiesling zur schlichtesten Figur überhaupt machen. Bleibt der Blick ganz aufs Treiben der Saurier gerichtet und gefällt einem die Tatsache, dass hier neben Jeff Goldblum auch ein James Cromwell und Geraldine Chaplin für schauspielerisches Glanzlicht sorgen, dann könnte "Jurassic World: Das Vergessene Königreich" durchaus noch als vordergründige Unterhaltung durchgehen. Ein Film, der ohne großen Überraschungen auskommt und trotzdem nicht ermüdend wirkt. Selbst wenn die Zeit des großen Mitfieberns und wirklich umwerfender Dino-Auftritte vorbei zu sein scheint.

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                                              • 7

                                                Jurassic World 2 dreht das Rad sicherlich nicht neu. Diesmal geht es darum, die Dinos von der Insel zu retten, da ein Vulkanausbruch die Dinos töten würde. So weit so gut, anschließend passiert natürlich wieder das gleiche: Die Dinos brechen aus und die Menschen fliehen vor ihnen.
                                                Wie gesagt, Jurassic World 2 dreht das Rad ebenso wie der Vorgänger nicht neu. Getragen wird dieser Film ganz klar von beiden Hauptdarstellern, die sympathisch aber auch mal mit coolen Sprüchen rüberkommen. Was mir gefallen hat, war der "Ausbruch" weg von der Insel, sodass viel Zeit in einer sehr großen Villa spielt. Der Film ist kurzweilig und unterhaltsam, aber im Kern das Gleiche wie schon Jurassic Park. Kann man sehen, muss man aber nicht. Das Ende wiederum könnte für einen frischen Ansatz herhalten

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                                                • 6

                                                  Wäre voll schön, wenn sie noch mehr zur Aufzucht der Babyraptoren zeigen würden! Ansonsten war der Film gut, aber vorhersehbar.

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                                                    Erfrischend! Klar, vom ursprünglichen Thema schon recht weit entfernt, aber zumindest hat sich die Story weiterentwickelt und wiederholt nicht die erste Trilogie. Ein gelungener Actionfilm.

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